10:15

Eröffnung: Interoperabilität ist Teamwork 

10:15Begrüßung durch die VeranstalterDr. Kai U. Heitmann, HL7 Deutschland e. V., hih health innovation hub
Dr. Samrend Saboor, IHE Deutschland e. V.
Prof. Dr. Sylvia Thun, HL7 Deutschland e. V., Spitzenverband IT-Standards im Gesundheitswesen (SITiG)
Sebastian Zilch, Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V.
Auf dem Spielfeld der Interoperabilität ist Teamwork gefragt. Nur gemeinsam können wir den gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen des Gesundheitswesens begegnen. Denn Interoperabilität entfaltet nur im Zusammenspiel der Akteur:innen einen Mehrwert. Wie finden wir hier zueinander? Welche Rolle spielen Abstimmungen und Kompromisse? Und wann ist es sinnvoll oder sogar erforderlich, mit Regularien Entscheidungen zu forcieren und einfach mal Tatsachen zu schaffen.
10:30Gemeinsam digitale Transformation gestalten
Dr. Sarah J. Becker, Digital Ethics & Responsibility

 

10:45Diskutieren, entscheiden, gestalten
Prof. Dr. med. Jörg Debatin, hih health innovation hub
11:00

BLOCK 1: Druck auf dem Kessel – Roadmap für die „Interoperabilisierung“ des Gesundheitswesens 

Moderation:  Sebastian Zilch, Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V. 

Nach den Wahlen richten wir direkt einen Appell ans neue BMG: Wir müssen einen Prozess entwickeln, um Interoperabilität im Gesundheitswesen zu etablieren – inkl. einer Koordinierungsstelle, die dies im Blick behält. Dafür werden wir auch einen Blick zurück: Was sind Lessons learned? Welche Handlungsfelder leiten wir daraus ab? Welche Aspekte wurden in der Vergangenheit nicht berücksichtigt und müssen dringend in den Fokus gerückt werden? Darüber möchten wir diskutieren. 
11:00Impulsvortrag: Rückblick –> Ausblick! Christian KloseBundesministerium für Gesundheit  
11:10

Diskussionsrunde:

Susanne Koch, Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V.
Hannelore König, Verband medizinischer Fachberufe e. V.
Katja Kümmel, Geschäftsbereich IT im Universitätsklinikum Münster
Jessica Birkmann, medatixx
Dr. Georg Münzenrieder, Beirat der gematik
Dr. med. Hendrik Oen, Praxis Medicum Münster

11:50Abmoderation: Und nun? Christian Klose, Bundesministerium für Gesundheit
Sebastian Zilch, Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V.
12:00Ich-hol-mir-schnell-einen-Kaffee-Pause 
12:15

BLOCK 2: Terminologies meet FHIR 

Moderation:  Prof. Dr. Sylvia Thun, HL7 Deutschland e. V., Spitzenverband IT-Standards im Gesundheitswesen (SITiG) 

Bei Datenerhebung und –austausch herrscht zum Teil ein Sprachengewirr wie zuletzt in Babylon. Nicht die beste Voraussetzung für eine optimale Versorgung der Patient:innen. Übersetzung tut Not, damit alle beteiligten Akteur:innen die gleiche Informationsbasis zur Behandlung nutzen. 
12:15Semantik für ‚echte‘ Interoperabilität Prof. Dr. Sylvia ThunHL7 Deutschland e. V., Spitzenverband IT-Standards im Gesundheitswesen (SITiG) 
 Schlaglichter: 
12:30SNOMED CT und LOINC bald in deutscher Sprache? Dr. med. Carina Vorisek, Projekt NFDI4Health, Charité Berlin 
12:45
Terminology server on FHIR – A Case Study (englischsprachiger Vortrag)
Kate Ebrill, Michael Lawley, CSIRO Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation, Australien
13:00
Anamnese- und PROM-Fragebögen: von HL7v2 nach FHIR und zurück
Dr. Tim Beck, Raylytic GmbH
13:15Nur zusammen: FHIR und Terminologien in Vivantes & Charité 
Marcus Beck, eHealth.Business GmbH
13:30Ich-esse-schnell-zu-Mittag-Pause plus Check der Partnerangebote
14:15

BLOCK 3: „Royale“ Interoperabilität adé – Die neuen Wege zu einem interoperablen Ökosystem 

Moderation:  Dr. Kai U. Heitmann, HL7 Deutschland e. V., hih health innovation hub 

Von oben angeordnet oder gemeinsam entwickelt? Die Governance von Interoperabilität ist auf dem Weg. Stimmt die Richtung? Aus verschiedenen Einfallswinkeln beleuchten wir, wo wir herkommen, wo wir stehen und wohin wir wollen. 
14:15Interoperabilität für Deutschland: vom Zungenbrecher zur Mindest-Garnitur Dr. Kai U. Heitmannhih health innovation hub, HL7 Deutschland e. V. 
 Schlaglichter: 
14:30Der regulatorische Weg zu mehr Interoperabilität Thomas SüptitzBundesministerium für Gesundheit  
14:40mio42: Die Antwort auf alles?! Kerstin Bieler, mio42 GmbH, Kassenärztliche Bundesvereinigung  
14:50Koordiniert interoperabel Steffen Hennecke, gematik  
15:00Interoperabilität, die Wissen schafft Prof. Dr. Thomas Ganslandt, Universitätsmedizin Mannheim  
Danny Ammon, Medizininformatik-Initiative, Universitätsklinikum Jena 
15:10 Einsichten aus „Down Under Jason Steen, Australien 
15:20Ich-hol-mir-einen-Kaffee-Pause
15:45

BLOCK 4: Von heute für morgen lernen  

Moderation:  Dr. Samrend Saboor, IHE Deutschland e. V. 

Vernetzte und semantisch-interoperable Gesundheitsdaten sind eine riesige Chance für die Forschung. Was geht schon heute und – vor allem – worauf können wir gespannt hinfiebern? Unsere Referent:innen schauen in die gar nicht mal so nebulöse Glaskugel. 
15:45Unsere Vision: Die Zukunft ist vielfältig Dr. Samrend Saboor, IHE Deutschland e. V. 
 Schlaglichter:
15:55Weiterentwicklung von NUM (CODEX) Prof. Dr. Dagmar KreftingInstitut für Medizinische Informatik, Universitätsmedizin Göttingen  
16:10Welche Daten brauchen wir eigentlich für eine ganzheitliche Forschung? Am Beispiel von Long-COVID   Prof. Dr. Dr. Melanie BörriesUniversitätsklinikum Freiburg 
16:25Ökosysteme – Mehrwerte für Informationssysteme in der Versorgung
Axel Biernat, Cerner Europe, HL7 Deutschland e. V. 
16:40Wrap up der ThemenblöckeModeratoren der einzelnen Blöcke
17:00

Ende des Kongressprogramms

Voraussetzungen für die Teilnahme finden Sie >>HIER<<

 

 

FHIR noch einfacher mit FHIR Short Hand

09:00

Einführung in FSH

FHIR-Ressourcen einfach erstellen mit FSH (FHIR Short Hand).

Simone Heckmann

Teilnahme über Web-Tool

oder Installation von SUSHI

10:15

Terminologien mit FSH

Kurzeinführung Terminologie on FHIR.

Terminologie-Ressourcen erstellen mit FSH (FHIR Short Hand).

Patrick Werner

Teilnahme über Web-Tool

oder Installation von SUSHI

11:30

Questionnaires mit FSH

Kurze Einführung in FHIR Questionnaires.

Erstellen von Questionnaire-Ressourcen mit FSH (FHIR Short Hand).

Stoyan Halkaliev

Teilnahme über Web-Tool

oder Installation von SUSHI

12:30

Mittagspause

  
13:30

Terminologien in Anwendungen verwenden

Fortgeschrittene Use-Cases für FHIR Terminologien mit dem Ontoserver

Elisabeth Pantazoglou

Axel Biernat

Teilnahme: Installation Postman
15:15

Questionnaire Tools

Überblick über verfügbare Tools für die Arbeit mit FHIR-Questionnaires.

Stoyan HalkalievTeilnahme über Web-Tools
14:00

Parallel

IHE on FHIR

IHE und FHIR. Passt für manche zusammen wie Sushi und Curry Wurst….oder schmeckt das am Ende doch ganz gut?! In dieser Session erklären wir die Zusammenhänge und geben Einblicke in praktische Beispiele.

Agenda:

  • Intro und Outline – What to expect (Samrend Saboor)
  • Background – Sind IHE und HL7 wirklich zwei Planeten? (Oliver Egger)
    Zunächst beginnen wir mit einem kurzen Einblick in HL7 und IHE: welche Aufgaben haben sich HL7 und IHE jeweils gesetzt, welche Rollen nehmen sie dadurch ein. Auf diesem Hintergrund erläutern wir die wesentliche Prozesse und Vorgehensweisen beider Organisationen und wie diese ineinander greifen. Dadurch wird beispielsweise der Zusammenhang zwischen einem FHIR-Hackathon mit einem IHE-Connactathon klarer oder was ein FHIR-Profil mit einem IHE-Profil zutun hat. Darüber hinaus wird auch kurz auf Projekte wie „Project Gemini“ eingegangen.
  • Deep Dive – FHIR-basierte IHE ITI-Profile (Oliver Egger)
    In diesem Teil gehen wir eine Ebene tiefer und erklären, welche konkreten IHE-Profile (wie z.B. MHD, PDQm oder PIXm) HL7 FHIR einsetzen. Darüber hinaus schauen wir uns Toolkits, wie NIST „Asbestos“ an, mit denen man die HL7 FHIR-basierten Transaktionen selber pragmatisch testen kann.
  • Real life example – XDS und FHIR an der Unimedizin Rostock (Thomas Dehne, Marcus Kuper)
    Nachdem wir die Hintergründe und die Details angeschaut haben, betrachten wir gemeinsam ein Praxisbeispiel. Die Universitätsmedizin Rostock stellt und ihre XDS-basierte Affinity Domain vor und erläutert wie FHIR zum Einsatz kommt, um relevante Use Cases für Versorgung und Forschung umzusetzen.
  • Open Discussion (Samrend Saboor)
    Am Schluss wollen wir den Teilnehmern nochmals Gelegenheit geben vertiefende Fragen zu stellen und gemeinsam zu diskutieren.

Thomas Dehne

Oliver Egger

Samrend Saboor

Teilnahme über GoToMeeting
16:15

Ende der Veranstaltung