10:30Begrüßung
10:30Begrüßung durch die Veranstalter
10:45

BLOCK 1: Interoperabilität 2.0

Moderation:

Kim Becker, Bundesverband Gesundheits IT- bvitg e.V.
Alexander Ihls, Spitzenverband IT-Standards im Gesundheitswesen e. V. (SITiG), IHE International

Die Nutzung von internationalen IT-Standards im deutschen Gesundheitswesen nimmt erfreulicherweise stetig zu. Die Aufgaben sind dabei definiert, aber an mehrere Institutionen verteilt vergeben. Es fehlt die einheitliche Nutzung von transparenten Verfahren über alle Institutionen hinweg, um die Einbindung aller Stakeholder sicherzustellen, um damit zu wirklich abgestimmten Lösungen zu kommen. Darüber möchten wir diskutieren.
10:45Impulsvortrag:  Wichtigster Turbo für die digitalen Zylinder: InteroperabilitätDr. med. Markus Leyck Dieken, gematik
11:10

Diskussionsrunde:

Dr. Kai Heitmann, health innovation hub (hih)
Dr. Falk Schubert, Bundesministerium für Gesundheit
Dr. med. Markus Leyck Dieken, gematik
Dr. Samrend Saboor, IHE-Deutschland e. V.
Dr. Bernhard Tenckhoff, Kassenärztliche Bundesvereinigung

11:50Ich-hol-mir-einen-Kaffee-Pause
12:10

BLOCK 2: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) Moderation:

Julia Hagen, Health Innovation Hub (hih)
Sebastian Zilch, Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V.

Wie werden die DiGAs unser Gesundheitssystem verändern? Das Volumen bleibt gleich, muss also neu verteilt werden. Wer sind die Sieger? Wer wird davon nicht profitieren? Gibt es eine Vision, welche Veränderungsprozesse im System notwendig sind? Wie werden DiGAs diese Veränderung einleiten und unterstützen? Diesen Fragen möchten wir nachgehen.
12:10Impulsvortrag: Mit DiGAs ganz nach vorne!Prof. Jörg Debatin, Health Innovation Hub (hih)
12:30

Diskussionsrunde:

Emek Altun, vitagroup
Inga Bergen, Visionäre-Gesundheit
Dr. Anke Diehl, Universitätsklinikum Essen
Johanna Gregor-Haack, GKV-Spitzenverband
Dr. Wiebke Löbker, Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)

13:15Ich-esse-schnell-zu-Mittag-Pause plus Check der Partnerangebote
14:00

BLOCK 3: Endlich digitalisieren – Leitlinien und PROMS

Moderation:

Prof. Dr. Martin Staemmler, HL7 Deutschland e. V.
Prof. Dr. Sylvia Thun, HL7 Deutschland e. V., Spitzenverband IT-Standards im Gesundheitswesen (SITiG)

Medizinische Leitlinien beschreiben heute, wie Patienten mit bestimmten Erkrankungen evidenzbasiert behandelt werden sollen. Die darin beschriebenen Vorgehensweisen, Abläufe und Parameter stehen dabei leider oft nur als textuelle Information zu Verfügung. Um die Leitlinien zu digitalisieren und die Leistungserbringern direkt bei der Diagnostik- und Therapieentscheidung unterstützen zu können, benötigen wir standardisierte, technische und semantische Beschreibungen der Workflows und Parameter.

Daneben sind Informationen aus der Perspektive der Patientinnen und Patienten zu Befinden, Symptomen und Therapietreue genauso wichtig. Diese Instrumente, die Patient Related Outcomes und Experiences (PROM und PREM), bieten dafür neue Möglichkeiten der Erhebung.

14:00Impulsvortrag: Leitlinien und PROMS – Wo stehen wir bei der Digitalisierung in Deutschland?Prof. Dr. med. Claudia Spies, Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF) e.V., Charité – Universitätsmedizin Berlin
14:20

Diskussionsrunde:

Dr. Valerie Kirchberger, Charité – Universitätsmedizin Berlin (Stabstelle patient-related outcomes)
Prof. Dr. med. Gernot Marx, FRCA, Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) e.V.
Prof. Dr. med. Dirk Müller-Wieland, Deutsche Diabetes Gesellschaft e.V.
PD Dr. Christoph Spinner, Klinikum rechts der Isar, Technische Universität München

15:10Ich-hol-mir-einen-Kaffee-Pause
15:40

BLOCK 4: Semantisch kodieren mit Terminologien

Moderation:

Julia Hagen, Health Innovation Hub (hih)
Kim Becker, HL7 Deutschland e. V.

Die Einführung und Nutzung der internationalen Terminologie SNOMED CT wird seit vielen Jahren diskutiert und gefordert. Nun hat der Referentenentwurf für das PDSG das Thema aufgenommen und stellt eine gesetzliche Regelung vor, in der das BfArM/DIMDI eine entscheidende Rolle spielen wird. Wie ist dies mit den Anstrengungen des BMBF abgestimmt, die den SNOMED CT für die Medizininformatik-Initiative zur Verfügung stellen wird?
15:40Impulsvortrag: Schweizer Medikationsplan auf Basis von FHIR mit SNOMED CTDr. Sang-Il Kim, Abteilung Digitale Transformation beim Bundesamt für Gesundheit BAG, Schweiz
16:00

Diskussionsrunde:

Dr. Danny Ammon, Medizininformatik-Initiative, Universitätsklinikum Jena
Heike Dewenter, Bundesverband Gesundheit-IT – bvitg e. V.
Dr. Sang-Il Kim, Abteilung Digitale Transformation beim Bundesamt für Gesundheit BAG, Schweiz
Dr. Irmgard Landgraf, Ärztin, Deutsche Gesellschaft für Telemedizin e. V. (DGTelemed)
Dr. Stefanie Weber, Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)  

16:50Wrap up der ThemenblöckeModeratoren der einzelnen Blöcke
17:00Ende des Kongressprogramms

Voraussetzungen für die Teilnahme finden Sie >>HIER<<

 

09:00Allgemeines Rein-FHIRen: Videos zur Einführung – >>HIER<<
10:00Begrüßung durch Dr. Kai Heitmann, Health Innovation Hub (hih)
10:00

Session 1: Demografische Patientendaten

Simone Heckmann, HL7 Deutschland e. V.
Patrick Werner, gefyra GmbH

In dieser Session erzeugen die Teilnehmer Patient-Ressourcen (entweder von Hand oder mit den Applikationen, die sie testen möchten) um sie anschließend gegen verschiedene Patient-Profile zu testen (z.B.  den International Patient Summary (IPS), das KBV-Basisprofil, das Patienten-Profil der MI-Initiative, das Patienten-Profil für das Bestätigungsverfahren der Gematik (Isik)). Weitere Profile können vorgeschlagen und ggf. auch noch während der Session ad hoc hinzugefügt werden.

Zielsetzung

Im allgemeinen soll die Session den Teilnehmern eine Einschätzung ermöglichen

  1. ob ihre Implementierungen konform sind zur FHIR-Spezifikation.
  2. welche weiteren, use-case-spezifischen Profile sie bereits erfüllen können.
  3. welche Änderungen/Anpassungen/Erweiterungen erforderlich wären um weitere Profile zu erfüllen.

Ein weiteres Ziel ist es, Inkompatibilitäten zwischen den verschiedenen Patienten-Profilen aufzudecken, zu dokumentieren und im Nachgang zu klären.

Methode

Es wird ein Testserver bereitgestellt, auf dem die genannten Profile (und ggf. weitere) mit Hilfe der $validate-Operation validiert werden können. Ebenfalls getestet werden können CREATE, READ, UPDATE und DELETE-Interaktionen gemäß der FHIR REST-API-Spezifikation. Für einmal auf dem Testserver angelegte Ressourcen stehen anschließend auch sämtliche SEARCH-Interaktionen bereit.

Teilnehmer, die keine bereits vorhandene Implementierung testen wollen, können Beispiel-Ressourcen auch von Hand erstellen (z.B. mit einem XML-Editor) und diese mit Hilfe eines REST-Clients (z.B. Postman) an den Testserver übermitteln.

12:30Ich-verschnaufe-mal-kurz-bei-einem-Snack-Pause
13:00
Weiter geht’s: Session2 und 3 finden parallel statt
13:00

Session 2: Symptom-Monitoring bei Covid-19

Dr. Kai Heitmann, Health Innovation Hub (hih)
Prof. Dr. Sylvia Thun, HL7 Deutschland e. V.
Julian Saß, Berlin Institute of Health (BIH)

In dieser Session wird davon ausgegangen, dass ein Teil einer fiktiven App ausgestaltet werden soll, mit der Patienten mit Covid-19 ihren Gesundheitszustand mit Parametern wie Körpertemperatur und Symptome zum Beispiel während einer Quarantäne registrieren und kommunizieren können. Beginnend mit der Körpertemperatur wird zunächst nach einem geeigneten FHIR-Profil Ausschau gehalten. Die cocos-Initiative (http://cocos.team)) hat hier gerade für Covid-19 eine zielführende Liste veröffentlicht. Danach werden die Daten, dem Profil folgend, erstellt und einem bestehenden Patienten (siehe auch Session 1) hinzugefügt. Dies kann auch eine ganze Serie von Werten sein, so wie sie hier beispielsweise an jedem Tag anfallen. Das gleiche Verfahren wird mit den etwas komplexeren Profil für Symptome wie Husten, Fieber etc. durchgeführt.

Weitere Hinweise finden sich unter “Methode” in der ersten Session.

13:00

Session 3: Breite Patienteneinwilligung

Dr. Danny Ammon, HL7 Deutschland e. V.
Sebastian Stäubert, Universität Leipzig

In dieser Session steht die Einwilligung von Patienten zur Nutzung ihrer medizinischen Daten für die klinische Forschung im Vordergrund. Im Rahmen der BMBF-Medizininformatik- Initiative wurde durch die Landesdatenschützer eine breite, projektunabhängige Patienteneinwilligung konsentiert, die in einer technischen Umsetzung die Zugriffe von Forschern auf genannte Daten ermöglichen soll. Die Umsetzung dieser Einwilligung mit ihren einzelnen Items als FHIR-Consent-Ressource wird durchgeführt und der Consent dem Patienten zugeordnet. Mögliche Umsetzungen der im FHIR Consent hinterlegten Zugriffsberechtigungen z.B. über IHE Basic Patient Privacy Consent (BPPC) werden untersucht.

Weitere Hinweise finden sich unter “Methode” in der ersten Session.

15:30Ende der Veranstaltung